Was ist das Besondere an der SYMBIO-Kosmetik?

 

Haut- und Organpflege

Mit unseren Hautpflege-Produkten unterstützen wir auch die Organe.
Denn, gesunde Organe bedeuten auch eine schöne und gesunde Haut!

Die Produkte sind so zusammengesetzt und die systematische Abfolge so konzipiert,
dass der Haut und dem Körper genau das gegeben wir, was der natürlichen Funktion entspricht.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Die Produkte

… regen den Stoffwechsel an
… aktivieren und durchbluten die Haut
… entsorgen Giftstoffe aus der Haut
… versorgen die Haut mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen
… ernähren die Haut
… füllen die Haut auf und gleicht sie aus
… beruhigen und durchfeuchten die Haut
… erhalten die Elastizität der Haut
… und unterstützen die Spannkraft der Haut

Systempflege

Alle Hautpflegeprodukte sind auf der gleichen Grundlage aufgebaut.
Das vermeidet Irritationen, da die Haut mit weniger unterschiedlichen Substanzen konfrontiert wird.

Zudem werden die Hautpflegeprodukte nach den Grundlagen und Verordnungen der Naturkosmetik hergestellt. Der Cocktaileffekt wird vermieden!

Regenerationskosmetik mit Reparatureffekt

Was unterscheidet unsere Hautpflegeprodukte?
1. Pflegeserie auf Nahrungsmittelbasis, die sich selbständig den Bedürfnissen der Haut anpasst
2. Einzigartige Wirkstoffformel auf der Grundlage der genetischen Hauttypologie
3. Ganzheitliche Pflegeserie, aufgebaut auf einer Grundzusammensetzung von Kopf bis Fuß

1. Individuell und einzigartig

Kernaussage:
Einzigartige Pflegeserie, die sich selbständig den täglichen Hautbedürfnissen anpasst
Jeder spürt es an sich selbst, dass die Haut im Sommer oder im Winter ein unterschiedliches Bedürfnis nach Pflegeprodukten hat. Durch die einzigartige Formel und spezielle Zusammensetzung der Pflegeserie wird bei der Anwendung - ausschließlich auf der feuchten Haut - eine natürliche Emulsion erreicht. Dadurch nimmt die Haut genau so viel Produkt auf (Konzentrate), wie sie in diesem Moment benötigt: Nicht mehr und nicht weniger! Die Haut wird entlastet und wertvolle Inhaltsstoffe können nachhaltig gespeichert werden.

2. Wirkstoffformel

Kernaussage:
Einzigartige Wirkstoffformel auf der Grundlage der genetischen Hauttypologie
Über mehrere Jahre analysierten wir die Haut und ermittelten die genetischen Grundparameter, die typologische das Hautverhalten beschreiben. Das wird auch als Phänotyp der Haut bezeichnet. Jeder genetische Hauttyp zeigt dabei seine eigene Grundveranlagung, die durch individuell bestimmte Substanzen aktiviert, ausgeglichen und unterstützt werden kann. Exakt auf dieser Grundlage wurde die Pflegeserie aufgebaut, für die optimale Wirkung! Zusätzlich verwenden wir bei der Herstellung natürliche Lebensmittel, weil diese dem Körper bereits bekannt sind, für die individuelle Harmonie zwischen innen und außen!

3. Hautgesundheit

Kernaussage:
Wir verstehen die Haut als Organ im Wechselspiel mit anderen Organen.
Die Haut ist nicht nur eine Hülle, die den Körper umgibt, sondern das größte menschliche Organ. Zudem auch ein Aufnahme- und Ausscheidungsorgan. Dementsprechend steht die Haut mit anderen Organen in Stoffwechselprozessen. Jeder weiß, dass „innere“ Erkrankungen sich im Hautbild zeigen können wie beispielsweise die Gürtelrose (herpes zoster). Ebenso bekannt ist, dass sich auch Hauterkrankungen im Wechselspiel auf die Organe/Nervensystem auswirken können.

Andererseits ist es weitgehend unbekannt, dass viele Cremes Stoffe beinhalten, die vom Körper gar nicht verarbeitet werden können und sich entsprechend ablagern. Meist an Stellen, wo es überhaupt nicht gefällt und man es auch nicht haben möchte!

In der Dermatologie spricht man vom Cocktaileffekt, der eintreten kann, wenn unterschiedliche Produkte verwendet werden. Denn manche Produkte können bereits als einzelnes Produkt die Grenzwerte an Stoffen beinhalten, die für den Körper schädlich sein können (Beispiel: Parabene). Genau deshalb sind unsere Produkte auf einer natürlichen und gleichen Grundlage aufgebaut. Damit vermeiden wir Irritationen der Haut, die entstehen können, wenn unterschiedliche Produkte z.B. für das Gesicht, die Hände, den Körper etc. verwendet werden. Das muten wir ja auch den anderen Organen nicht zu! Essen wir z.B. zu viel durcheinander, bekommt es unserem Verdauungstrakt meist auch nicht.

 
 
 

Warum die Symbioceuticals Nature Cosmetics
in die feuchte Haut einarbeiten?

 
Wenn Sie die Cosmetics in die feuchte Haut einarbeiten, dann entsteht eine natürliche Emulgierung. Die Produkte werden optimal von der Haut aufgenommen, tiefer eingearbeitet und besser eingespeichert.

Das Einarbeiten in die feuchte Haut bedeutet zudem, die Haut intensiv zu berühren und sich somit selbst Streicheleinheiten zu geben. Das kann das Hormon Oxytocin, das sogenannte Kuschelhormon, auslösen kann. Damit wird nicht nur die Haut behandelt, sondern auch die Nerven – was ein Wohlgefühl auslösen kann. Der Kreis schließt sich, denn Haut und Nerven entstehen aus der gleichen Keimzelle und beeinflussen sich gegenseitig.

Durch diese einzigartige Formel wird die Haut zum Regenerieren angeregt und zusätzlich motiviert, ihre natürlichen Funktionen und Aufgaben wieder selbständig zu übernehmen. Der Regenerationsprozess beginnt bereits mit der ersten Anwendung und dauert entsprechend an, je nach Hautzustand.
 
 
 

Das Wunderorgan „Haut“ …
unser größtes und wichtigstes Organ

 

Wie wir alle wissen, erfüllt die Haut als unser größtes und wichtigstes Organ vielfältige Aufgaben. Am bekanntesten ist wohl die Schutzfunktion der Haut, sowohl gegenüber den Einflüssen von außen, als auch als Barriere zwischen dem „Inneren“ und der „Außenwelt“. Die Haut ist ein Aufnahme- und Ausscheidungsorgan … doch die Haut kann viel mehr …


Funktionen der Haut
(Quelle: http://www.medizinfo.de/hautundhaar/anatomie/aufgaben.htm)

Aufgaben der Haut

Das größte Organ des Menschen hat viel zu tun.
Der Mensch ist von oben bis unten in Haut "eingepackt" und normalerweise fühlen wir uns in unserer Haut pudelwohl. Die Haut ist, mit ihren ungefähr zwei Quadratmetern Fläche, je nach Körpergröße und Körperumfang, das größte Organ des Menschen. Und sie ist auch ganz schön schwer. Wenn man sie "zusammengefaltet" auf die Waage legt, dann wiegt unsere Haut zwischen 3,5 bis 10 Kilogramm.

Die Haut umgibt uns wie ein Schutzwall.
Unsere Haut bildet gegenüber der Außenwelt einen hochspezialisierten Schutzwall mit vielfältigen Aufgaben:
• Schutz vor Kälte, Hitze und Strahlung,
• Schutz gegenüber Druck, Stößen und Reibung.
• Schutz bei chemischen Schädigungen.
• Schutz vor dem Eindringen von Mikroorganismen.
• Schutz vor dem Verlust von Wasser und Wärme.

Ohne unsere Haut können wir nicht überleben.
Die Haut hat einen pH-Wert von 5,7 und ist somit leicht sauer. Durch diesen Säureschutzmantel wirkt die Haut aktiv gegen das Eindringen fremder Keime. Die Haut hat die Möglichkeit, bestimmte Wirkstoffe zu resorbieren und sie unterstützt durch ihre Durchblutung die Regulation von Kreislauf und Körperwärme. Eine ganz wichtige Funktion ist das Ausscheiden von Schweiß, denn dadurch verhindert sie das Überhitzen des Körpers. Der Mensch kann bis zu 10 Liter Schweiß am Tag abgeben. Beim Schwitzen scheidet der Körper Mineralstoffe aus und deshalb schmeckt der Schweiß salzig. Über diese Funktion hat die Haut entscheidenden Einfluss auf das innere Milieu unserer Organismus.

Über die Haut können Substanzen von außen in den Körper gelangen.
Unsere Haut ist aber auch ein Aufnahmeorgan. Die Haut ist zwar ein Schutzwall gegen äußere Einflüsse und schirmt das Körperinnere vor der Umwelt ab. Aber entlang der Haarfollikel können auch bei der gesunden Haut gelöste Stoffe in tiefere Hautschichten vordringen. Ist die Haut geschädigt, dann können fremde Substanzen direkt an den winzigen Hautrissen in den Körper eindringen. Für einige Medikamente ist eine Aufnahme der Inhaltstoffe über die Haut ins Blut zweifelsfrei nachgewiesen worden. So können also Substanzen, die auf die Hautoberfläche aufgetragen werden, in den Organismus eindringen und zu den inneren Organen gelangen. Das ist bei der Therapie vieler Hauterkrankungen von großer Bedeutung. Allerdings ist dieser Mechanismus auch Quelle für vielfältige Schädigungen.

Viele Empfindungen werden über die Haut aufgenommen.
Ganz wichtig ist auch die Funktion der Haut als größtes Sinnesorgan des Menschen. Über die Haut nehmen wir Vibration und Schmerz wahr. Wir können tasten und empfinden Druck- und Temperaturreize. Für alle diese Empfindungen gibt es Fühler, die sogenannte Rezeptoren in unserer Haut. Zwischen den Rezeptoren für Wärme und Schmerz gibt es einen entscheidenden Unterschied. An Temperaturen kann man sich zunehmend gewöhnen, wenn das langsam geschieht. Bei Schmerzreizen ist das nur in sehr geringem Umfang möglich. Das ist auch ganz wichtig, damit der Schmerz seine Funktion als Warnzeichen behält.

"Braun werden" ist eine Schutzfunktion der Haut
Eine der wichtigsten Schutzfunktionen der Haut ist der Schutz vor UV-Strahlen. Würde die Haut nicht mit einer Bräunung auf Sonneneinstrahlung reagieren, so würden die UV-Strahlen sehr schnell die Haut schädigen. Es käme zu tumorösen Veränderungen der Haut, die schließlich zum Tod des Menschen führen würden. Je nach Hauttyp reagiert die Haut unterschiedlich auf Sonneneinstrahlung. Jeder Mensch sollte seinen Hauttyp kennen und sich entsprechend verhalten. Grundsätzlich werden 6 Typen im Hinblick auf die unterschiedliche Reaktion der Haut nach 30 minütiger Sonneneinstrahlung unterschieden: • Typ I: ständige Rötung, keine Bräunung • Typ II: ständige Rötung, leichte Bräunung • Typ III: manchmal Rötung, immer Bräunung • Typ IV: keine Rötung, immer Bräunung • Typ V: dunkelhäutige Rassen • Typ VI: Schwarze

Die Haut ist ein "Spiegel der Seele".
Erröten, erblassen und die Haare sträuben, auch das kann die Haut. Sie ist so auch Teil unseres Gefühlsempfindens. Man sagt auch oft, die Haut sei "der Spiegel der Seele". Über Duftstoffe, die Pheromone genannt werden, sendet die Haut außerdem Geruchsbotschaften.

Verletzte Haut wird so schnell wie möglich repariert.
Wird die Haut verletzt, so ist der Körper bestrebt, den verlorengegangenen Schutz so schnell wie möglich wieder herzustellen. Das Reparaturteam besteht aus vielen Zellen, die zum Teil vor Ort (in der Haut) und zum Teil von außerhalb (über das Blut) kommen und am Ort des Geschehens zusammenarbeiten. Wie der komplexe Prozess der Wundheilung abläuft, können Sie auf unseren umfangreichen Seiten zum Thema Wundmanagement lesen.

Die Haut ist wie eine Zwiebel aufgebaut.
Die Haut ist aus unterschiedliche Schichten aufgebaut, die alle unterschiedliche Funktionen haben. Nur durch diesen komplexen Aufbau kann die Haut ihre vielen Aufgaben erfüllen.


Darüber hinaus ist die Haut das EINZIGE Organ, das mit allen anderen Organen in Verbindung steht. Mehr noch! Die Haut entsteht aus demselben Keimblatt wie Nerven und Gehirn. Und nimmt damit als Barriere nicht nur von außen nach innen, sondern auch von innen nach außen die entscheidende Bedeutung ein.


Die Haut als Warnsystem
Sie meldet sich als Frühwarnsystem der Seele, zeigt aber auch Probleme der inneren Organe an und hilft uns so, gesund zu bleiben. Neue Erkenntnisse untermauern die Macht der Haut. Sie ist anders als die anderen, lässt sich anschauen, beschnuppern und berühren. Wir kennen jeden Zentimeter an ihr und können buchstäblich mit ihr fühlen: Im Gegensatz zu unseren anderen Organen liegt die Haut außen. Das gut zwei Quadratmeter große, empfindsame System verbindet uns mit der Umwelt und grenzt uns gleichzeitig von ihr ab. Die Haut erfüllt lebenswichtige Aufgaben, regelt die Temperatur sowie den Wasserhaushalt, kümmert sich um Abwehr und Ausscheidung. Wie ein feinfühliger Sensor zeigt sie an, ob jemand körperlich auf der Höhe ist oder nicht. Aber nicht nur die Gesundheit der inneren Organe spiegelt die mit ihnen eng vernetzte Schutzhülle wider. Eine direkte Datenbahn verbindet sie mit dem Gehirn und mit unserer Seele. Wenn es der Seele nicht gut geht, dann lässt sich das an der Haut ablesen, wenn chronische Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte blitzartig aufblühen. Diese Verbindung rückt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Vom „Haut-Ich“ ist die Rede, von psychosomatischen Hautkrankheiten. Verhaltenstherapie gehört plötzlich zum Behandlungsstandard wie Kortisonsalben, und Dermatologen machen eine Zusatzausbildung als Psychotherapeut und nennen sich Psychosomatische Dermatologen. Aber lesen Sie selbst, was die Forschung inzwischen so alles weiß.

Beim Embryo bilden sich Haut und Gehirn aus denselben Zellen
„Die Haut, die Nerven und das Gehirn haben den gleichen entwicklungsgeschichtlichen Ursprung. Sie entstehen in der Embryonalphase des Menschen aus dem gleichen Keimblatt“, führt der Hautarzt und Psychotherapeut Prof. Uwe Gieler vom Zentrum für Psychosomatische Medizin der Universität Gießen aus. Das erklärt, warum sich psychische Probleme oft am Hautbild zeigen. Und umgekehrt, weshalb Hauterkrankungen die Psyche belasten.

Streicheln hilft genauso gut wie Medikamente
Die Nervenzellen in der Haut leiten Umweltreize als elektrische Impulse Richtung Gehirn weiter

Neuere Forschungen haben zudem ergeben, dass das vegetative Nervensystem bis in die oberste Hautschicht reicht. Dort stellen spezielle Botenstoffe eine Verbindung zwischen Nerven und Immunzellen der Haut her. In milder Form hat diesen Teufelskreis vermutlich jeder von uns schon einmal erlebt: Bei starkem Stress vor einer Prüfung sprießen plötzlich Pickel oder Lippenherpes blüht auf, und man fühlt sich mit roten Spots im Gesicht oder Bläschen an den Lippen noch unsicherer.

Einen weiteren Beweis für die enge Seele-Haut-Connection liefert eine aktuelle Erkenntnis zum häufigen Begleiter von Hautkrankheiten, dem Juckreiz. Früher glaubten Dermatologen, dass das Signal über Schmerzbahnen zum Gehirn geleitet wird. „Heute wissen wir, dass spezielle Juckreizfasern über das Rückenmark ins Gehirn führen – und zwar in Areale, die stark mit Emotionalität in Verbindung stehen und völlig unabhängig vom Schmerz sind“, sagt Psychodermatologe Gieler. Und der Hautarzt Dr. Thilo Evers vom Dermatologikum Hamburg bestätigt: „In der Tat reagieren viele Menschen mit Hautbeschwerden auf emotional belastende Situationen oder innere Konflikte, über die sie nicht sprechen können.“ Diese eingeschlossenen Gefühle erzeugen körperlichen Dauerstress, der sich in psychosomatischen Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne oder Nesselsucht äußern kann.

An der Medizinischen Hochschule Hannover ging man dem Zusammenhang zwischen Stress und Hautleiden auf den Grund. Studienleiter Dr. Gerhard Schmid-Ott und sein Team stellten fest, dass bei Neurodermitikern unter akutem Stress die Zahl der weißen Blutkörperchen (zuständig für die Immunabwehr) und Entzündungsstoffe (Zytokine) stark steigt.

Auch bei Depressionskranken hat eine wissenschaftliche Untersuchung der School of Medicine of Osijek in Kroatien die Verbindung zwischen Stress, geschwächten Immunsystem und entzündlichen Hautkrankheiten nachgewiesen. Untermauert wird dieses Ergebnis durch die Statistik: Mehr als 30 Prozent der Menschen mit Depressionen haben eine „genervte“ Haut.


Die Haut ist das einzige Organ, das mit allen anderen spricht
Stress und seelische Belastungen wirken sich oft auf die Haut aus: Dann reagiert sie gereizt

Ob psychische Probleme die Ursache oder die Folge von Hautkrankheiten sind, konnte wissenschaftlich bislang noch nicht geklärt werden. Aber das ist auch gar nicht so wichtig, denn: „Für den Therapeuten ist es entscheidend festzustellen, welche Gefühle, Verhaltensweisen und Ereignisse auf die Erkrankung zurückwirken, das heißt sie verschlechtern oder verbessern“, sagt der Münchner Diplompsychologe Lothar Niepoth.

Die Praxis zeigt, dass Entspannungstechniken in der modernen Dermatologie erstaunliche Erfolge erzielen. „In der aktuellen Neurodermitis-Schulung machen psychosomatisch orientierte Therapieansätze wie z.B. Entspannungsübungen mittlerweile 50 Prozent des Programms aus“, so Prof. Gieler. „Im Vordergrund stehen grundsätzlich Strategien, bei denen die Patienten einen besseren Umgang mit der Krankheit erlernen. Auch das richtige Stressmanagement ist in der Dermatologie als zusätzliche Maßnahme sehr hilfreich.“ So lassen sich die Symptome zumindest oft mildern – oder, je nach Schwere, sogar zum Verschwinden bringen.

Ähnlich hilft die heilende Kraft der Berührung: Jedes Streicheln, jede angenehme Massage beeinflusst unseren Hormonhaushalt. Der Körper schüttet weniger Stresshormone aus, dafür aber mehr Nervenbotenstoffe, die beruhigen und ausgleichen. Dazu noch das „Kuschelhormon“ Oxytocin, was stressmildernd wirkt, das Schmerzempfinden senkt und Hautleiden tatsächlich bessern kann. Das wird durch neueste Studienergebnisse umso plausibler: Die bestätigen, dass viele Hautpatienten schon als Kind wenig körperliche Berührungen erfahren haben. Weitere Studien zeigen, dass Berührungen nicht nur bei ihnen geradezu therapeutisch wirken und Seele und Körper helfen, die Balance wiederzufinden: So erhöhen regelmäßige Massagen z.B. die Gedächtnisleistung von Alzheimer-Patienten. Frühgeborene, die viel körperliche Zuwendung erhalten, nehmen besser zu als andere Frühchen. Ganz nebenbei tut „Doktor Haut“ auch dem Menschen gut, der massiert.

Das Kommunikationsorgan Haut steht aber auch in engem Kontakt mit den inneren Organen und hilft so dem Arzt - als zunehmend wichtiges Diagnose-Medium - internistische Beschwerden abzuklären. Pusteln, Äderchen, Rötungen, Juckreiz oder weiße Flecken können erste Anzeichen gesundheitlicher Probleme sein. „Natürlich steckt nicht hinter jedem Pickel eine ernste Erkrankung. Dennoch zeigt die Haut eine Reihe spezifischer Signale, die auf Organstörungen hinweisen und oft sogar vor anderen Symptomen auftreten“, so Prof. Gieler. Bei der Diagnose spielt die gesamte Palette an Ausdrucksmöglichkeiten, die die Haut zu bieten hat, eine Rolle. Ist sie berührungsempfindlich, heiß oder kalt? Blass, rötlich oder blau verfärbt? Sind Bereiche erhaben oder entzündet, teigig, trocken oder von einem Schweißfilm überzogen? „Da die Veränderungen manchmal schleichend geschehen, ist es umso wichtiger, die Haut und das, was mit ihr geschieht, genau im Blick zu haben“, betont der Gießener Hautarzt und Psychotherapeut.


Interview mit Prof. Eggert Stockfleth vom Berliner Charité
Stark und fragil zugleich: Die Haut wehrt Umwelteinflüsse wie ein Schutzschild ab. Aber kleinste Auslöser genügen und schon wird sie selbst krank. So kann beispielsweise eine fahle Gesichtsfarbe mit trockener, juckender Haut auf eine Nierenerkrankung hinweisen. Hinter eingerissenen Mundwinkeln kann ein Diabetes stecken, hinter Augenringen und Tränensäcken eine Blasenstörung. Bei einem niedrigen Sauerstoffgehalt des Blutes können sich Haut und Nägel bläulich verfärben. Dahinter verbergen sich häufig Durchblutungsstörungen, die auf eine Herz- oder Lungenerkrankung hindeuten. Entzündungen des Herzmuskels gehen oft mit winzigen Einblutungen einher: Die stecknadelkopfkleinen roten Pünktchen verteilen sich meistens am Oberkörper, an den Armen oder Beinen. Auch geschwollene Augenlider können ein Indiz für ein Herzproblem sein, eine geschwollene Unterlippe für Verdauungsstörungen, eine geschwollene Oberlippe für Magenprobleme.


An der Haut erkennt der Arzt Krankheiten wie auf dem EKG
Einfacher festzustellen, da auffällig und eindeutig, ist die Weißfleckenkrankheit (Vitiligo): Dabei depigmentiert sich die Haut punktuell und wird hell. „Zeigen sich solche Flecken, sollte man unbedingt regelmäßig die Schilddrüse untersuchen lassen“, rät Prof. Gieler. Denn häufig tritt Vitiligo im Doppelpack mit einer Über- oder Unterfunktion der Hormondrüse auf. Die Haut meldet auch, wenn der Stoffwechsel aus der Balance geraten ist: Rötlich braune, trockene Verfärbungen an den Knöcheln und Schienbeinen weisen auf eine Störung der Lederhaut hin. Auch die Leber äußert Probleme über die Haut. Spider naevi heißen kleine Blutäderchen, die sich netzartig über die Gesichtshaut ziehen, aber auch im Nacken und auf dem Rücken vorkommen. Vor dem Hintergrund all dieser Fakten steht fest: Wer sich in seiner Haut wohlfühlen möchte, sollte sie achtsam behandeln und seine Seele behüten. Denn die sensible Hülle wacht über Körper und Psyche – und merkt (sich) alles.


„Die Haut ist genügsam“
Interview mit Prof. Eggert Stockfleth, Direktor des Hauttumorzentrums an der Berliner Charité

VITAL: Stimmt es, dass die Haut zum Immunsystem gehört? Prof. Stockfleth: Ja, man kann sie gar nicht hoch genug bewerten. Sie steht in permanentem Kontakt mit der Umwelt und vielen schädlichen Einflüssen, gegen die sie die erste mechanische Verteidigungslinie bildet.

Was passiert in der Haut? In der Oberhaut sitzen zwei Sorten von Abwehrspezialisten: Keratinozyten sondern Botenstoffe ab, die das Immunsystem aktivieren, sobald Erreger die Hautbarriere zu durchdringen drohen. Langerhanszellen können körperfremde Substanzen von körpereigenen unterscheiden und sie dem Abwehrsystem melden. Zusätzlich beteiligen sie sich als Fresszellen daran, Keime auszuschalten.

Wie kann man das Immunsystem der Haut stärken? Obwohl die Haut sensibel ist, stellt sie keine besonders hohen Ansprüche. Wenn man sie vor UV-Licht und übertriebener Hygiene bewahrt, die sie austrocknet und entfettet, bleiben die Abwehrfunktionen intakt.

Sonne ist aber wichtig für die Abwehr! Ja, der Körper braucht UV-Licht, um Vitamin D zu produzieren. Dieses wiederum ist wichtig, um T-Zellen zu aktivieren, eine Art Killerzellen, die Angreifer unschädlich machen. Sonnenlicht gilt aber auch als Hauptursache für Hautkrebs. Also: nur kurze Sonnenbäder nehmen!


 
 
 

Kosmetik: Gift in der Gesichtscreme!

 
Kosmetik
(Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/kosmetik-gift-in-der-gesichtscreme)
Alle wollen wir jugendlich und schön aussehen und das lassen wir uns auch was kosten. Rund 108 Milliarden US-Dollar betrug das weltweite Marktvolumen für Hautpflegeprodukte im Jahr 2014. Was den schönen Schein jedoch beträchtlich trübt, ist die Tatsache, dass die allermeisten Körperpflege- und Kosmetikprodukte Unmengen schädliche Substanzen enthalten.

Falten, graues Haar, Körperbehaarung – das geht heute gar nicht mehr. Wer sich erlaubt, seinen Körper so zu präsentieren, wie er nun mal ist, wird schnell einmal verdächtigt, sich zu vernachlässigen. Denn es gibt keinen guten Grund, sich anmerken zu lassen, dass die Jahre und das Leben Spuren hinterlassen.

Und die Kosmetikindustrie ist uns mit einer Vielzahl an Produkten gerne dabei behilflich, stets rosig, dynamisch, energetisch und grundsätzlich wie frisch aus dem Ei gepellt zu erscheinen.

Selbstverständlich spricht nichts gegen das Bestreben, adrett und gepflegt daherzukommen; dies ist keineswegs ein Plädoyer für Schlamperei. Doch sind sich nur wenige bewusst, wie sehr die tägliche Körperpflege ihren Körper belastet.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Gesündeste im Land? Was wir uns auf Gesicht und Körper schmieren, gelangt auch in die Blutbahn. Zu neunzig Prozent wurden diese Chemikalien niemals auf ihre Gefährlichkeit geprüft. Rund 13’000 Chemikalien werden für die Herstellung von Körperpflege- und Kosmetikartikeln verwendet, wovon gerade mal mickrige zehn Prozent auf ihre Sicherheit überprüft wurden. Die Kosmetikindustrie ist äußerst knausrig, was die Herausgabe von Daten und Testresultaten zu Chemikalien in ihren Erzeugnissen betrifft. Oftmals wissen die zuständigen staatlichen Stellen, welche die Sicherheit der Produkte überwachen sollen, noch nicht einmal, welche Substanzen sich überhaupt darin befinden. Die Verantwortung für den Nachweis der Unbedenklichkeit liegt in der Regel nicht bei den Unternehmen, welche diese Inhaltsstoffe großzügig und zu ihrem finanziellen Vorteil einsetzen, sondern vielmehr bei den meist mit eher knappem Budget operierenden staatlichen Prüfstellen. Das führt dann zu Ergebnissen wie dem 1976 in den USA erlassenen Toxic Substances Control Act (TSCA), der 62’000 Chemikalien als „sicher“ auswies, einfach deshalb, weil sie bereits in Gebrauch waren. Es versteht sich beinahe von selbst, dass man diese Behauptung bereits in diversen Fällen revidieren musste …

Studien zeigen, dass Frauen im Durchschnitt zwölf Körperpflege- und Kosmetikprodukte pro Tag benutzen und auf diese Weise ihrem Körper eine tägliche Dosis von 168 verschiedenen Chemikalien verabreichen. Männer, die tendenziell etwas weniger häufig in den Cremetiegel greifen, kommen immerhin auch noch auf 85 Chemikalien pro Tag, wohingegen Jugendliche jeden Tag um die siebzehn Pflegeprodukte verwenden und somit einem noch stärkeren Chemiecocktail ausgesetzt sind. Da wir von Produkten des täglichen Lebens sprechen und Zähne putzen, Hände waschen, Duschen, Eincremen, Parfümieren und oftmals auch Schminken für viele Menschen zum allmorgendlichen Pflegeritual gehört, sind wir diesen Chemikalien jeden Tag und meist lebenslänglich ausgesetzt. Das beginnt schon im Mutterbauch, da alles, was die Mutter in ihren Körper aufnimmt, potenziell auf das Kind übertragen werden kann. So fanden Forscher in einer Studie der amerikanischen Environmental Working Group (EWG) im Jahr 2005 im Nabelschnurblut Neugeborener durchschnittlich zweihundert verschiedene Chemikalien und Giftstoffe. Andere Untersuchungen zeigen, dass gerade bei Frauen im gebärfähigen Alter die Chemikalien-Konzentration im Körper besonders hoch ist. Für das sich entwickelnde Kind kann dies drastische Auswirkungen haben. Kinder sind aufgrund ihres schnellen Wachstums und der höheren Sensibilität ihrer Organe sowieso anfälliger für die Wirkungen von chemischen Stoffen und es gibt mittlerweile genügend wissenschaftliche Untersuchungen, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen industriellen Chemikalien und einer Vielzahl von körperlichen Beeinträchtigungen nachweisen, so für verzögertes fötales Wachstum, geringere Intelligenz, Verhaltensstörungen, abnormale körperliche Reifung, Stoffwechselstörungen sowie später im Leben Unfruchtbarkeit oder Krebs. Gemäß WHO genügen zum Teil schon sehr geringe Mengen einer Substanz, um eine Schädigung auszulösen.
Als Hormon getarnt
Doch auch Erwachsene sind keineswegs aus dem Schneider. Einmal mehr ist es die schiere Menge an Substanzen, die unserem Körper zu schaffen macht. Ebendies ist auch das große Manko der meisten Verträglichkeitsstudien, die üblicherweise eine einzelne Substanz auf ihre Wirkung im menschlichen Körper überprüfen. Doch entspricht dieses Szenario ja in keiner Weise der Realität, da wir nie nur einem isolierten Inhaltsstoff ausgesetzt sind, sondern jederzeit einem ganzen Mix. Und es ist dieser Mix, von dem die Wissenschaftler immer mehr erkennen, dass er beiträgt zu Krebs, Problemen bei der Fortpflanzung (in einigen Ländern haben vierzig Prozent der jungen Männer eine schlechte Spermienqualität!), vorzeitigem Eintreten in die Pubertät und einer Menge anderer endokriner, neurologischer oder stoffwechselbezogener Probleme.

Zu den „Haupttätern“ gehören hormonaktive Substanzen, die sich in einer Vielzahl von Körperpflegeprodukten finden. Hormonaktive Substanzen1 , auch Endokrine Disruptoren genannt, werden von unserem Körper fälschlicherweise für Hormone gehalten und greifen entsprechend in unseren sehr fein ausbalancierten Hormonstoffwechsel ein. Da Hormone in Konzentrationen von Millionsteln oder gar Milliardsteln agieren, muss man kein Einstein sein, um zu verstehen, dass schon geringste Mengen an Endokrinen Disruptoren im Körper weitreichende Auswirkungen haben. Viele Experten vertreten daher den Standpunkt, dass es keine sicheren Expositionsgrenzwerte für hormonaktive Substanzen gibt, oder einfach gesagt, jede noch so geringe Menge dieser Stoffe hat, wenn sie in unseren Körper gelangt, fatale Wirkungen. Schlimmer noch, geben wir die Endokrinen Disruptoren durch vererbte Veränderungen der Keimbahnen sogar an unsere Kinder weiter. Die zwölf schlimmsten hormonaktiven Substanzen – das sogenannte „Dreckige Dutzend“ – sind: Bisphenol-A (BPA), Dioxin, Atrazin, Phthalate, Perchlorate, flammhemmende Mittel, Blei, Quecksilber, Arsen, Perfluorcarbone (FKW, P-FKW), Phosphorsäureester und Glykolether. Von diesen sind viele nicht nur hormonaktiv, sondern ebenfalls krebserzeugend oder generell giftig für den menschlichen Körper.



Zusammenfassend kann man sagen, dass die Haut sowohl ein Spiegel unserer Seele, Empfindungen und der körperlichen Verfassung ist, als auch umgekehrt ein bedeutender Einflussfaktor für unsere Gesundheit. Umso wichtiger ist es daher, das Organ HAUT zu pflegen – mit den RICHTIGEN PFLEGEPRODUKTEN!

 
 
 
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